Redeangst

Kommunikations- und Präsentations­training für mehr Selbst­sicher­heit und Strukturiert­heit beim Vortragen

Ein Fach­vortrag mit anschließender Fragen­beant­wortung und Diskussion ist für die meisten Menschen eine große Heraus­forderung. Es ist ganz normal, dass dabei Rede­angst, Lampen­fieber, Nervosität und Stress­zustände auftreten, insbesondere wenn die Routine fehlt oder das Auditorium als anspruchs­voll und kritisch wahr­genommen wird.

Die Weiter­ent­wicklung kommunikativer und didaktischer Kompetenzen hat sich hier als sehr wirksam erwiesen, denn wer etwas gut kann und sich sicher ist, diese Kompetenzen selbstbestimmt umsetzen zu können, fühlt sich im Allgemeinen kompetent, selbstbewusst und selbstsicher.

Professionelle Weiter­ent­wicklung kommunikativer und didaktischer Kompetenzen

Bei einem individuellen Präsentations­training hat es sich bewährt, im Lehr­format eines regulären Kommunikations­trainings mit den Schwerpunkten Authentizität, Souveränität und Körper­sprache zu beginnen. Im Laufe dieser initialen Phase wird der Fokus zunehmend auf das strukturierte und selbstbe­wusste Vortragen gerichtet, wobei es um folgende Ziele geht:

  1. einem Personen­kreis auf eine organisierte, effiziente, zielgerichtete, verständliche und anregende Weise relevante Informationen (Wissen, Erfahrungen, Erkenntnisse und Gedanken) vermitteln
  2. mit Fragen und Störungen während der Präsentation selbst­sicher umgehen und den anschließenden fachlichen Diskurs professionell meistern
  3. vor und während des Vortragens mehr Leichtig­keit spüren und insgesamt mehr Freude dabei erleben, einem Publikum etwas vorzutragen und im Mittel­punkt bzw. auf der Bühne zu stehen

Authentizität

Der moderne kommunikative Ansatz bei Präsentationen und öffentlichen Auftritten hat sich von der Inszenierung weitgehend verabschiedet und legt viel mehr Wert auf die Authentizität, denn authentisch sein ist mit Glaubwürdig­keit, Zuverlässig­keit und Echtheit verbunden. Außerdem bringt das bei sich selbst bleiben mehr Gelassen­heit mit sich und ist weniger anstrengend, als die Darstellung einer vermeintlich erwünschten sozialen Rolle.

Authentische Kommunikation

Souveränität

Juristisch versteht man unter Souveränität die Fähigkeit einer natürlichen oder juristischen Person zu rechtlicher Selbstbestimmung. Der Begriff ist vor allem in Bezug auf die staatliche Souveränität bekannt. Damit ist die Unabhängig­keit eines Staates vom Einfluss anderer Staaten gemeint. Souveräne Staaten arbeiten jedoch mit anderen Staaten zusammen und informieren diese über relevante Sachverhalte und Vorhaben.

Gleiches gilt für souveräne Individuen. Das konstruktive Miteinander ist hier üblicher­weise ebenfalls geprägt durch die freiwillige Weiter­gabe von Wissen und Informationen über Projekte, Fakten, Entwicklungen, Erkenntnisse und Meinungen, ohne die anderen davon überzeugen, beeindrucken oder begeistern zu müssen. Erwartet wird eine informative und interessante Präsentation.

Wer es allerdings notwendig hat, andere überzeugen, beeindrucken oder gar manipulieren zu müssen, hat die (innere) Souveränität verloren und befindet sich in einem (vermeintlichen) Abhängig­keits­verhältnis zu anderen. Diese problematische Dynamik führt oft zu einem Angst- und Spannungs­zustand, der über die übliche Nervosität und Aufgeregt­heit hinausgeht.

In manchen Fällen ist sogar eine Psychotherapie oder klinisch-psycho­logische Behandlung erforderlich, um diese persönliche Problematik zu bearbeiten. In den meisten Fällen kann jedoch die Thematik der Authentizität und Souveränität im Rahmen der professionellen Weiter­ent­wicklung kommunikativer und didaktischer Kompetenzen problemlos vermittelt werden.