Redeangst
Kommunikations- und Präsentationstraining für mehr Selbstsicherheit und Strukturiertheit beim Vortragen
Ein Fachvortrag mit anschließender Fragenbeantwortung und Diskussion ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung. Es ist ganz normal, dass dabei Redeangst, Lampenfieber, Nervosität und Stresszustände auftreten, insbesondere wenn die Routine fehlt oder das Auditorium als anspruchsvoll und kritisch wahrgenommen wird.
Die Weiterentwicklung kommunikativer und didaktischer Kompetenzen hat sich hier als sehr wirksam erwiesen, denn wer etwas gut kann und sich sicher ist, diese Kompetenzen selbstbestimmt umsetzen zu können, fühlt sich im Allgemeinen kompetent, selbstbewusst und selbstsicher.
Professionelle Weiterentwicklung kommunikativer und didaktischer Kompetenzen
Bei einem individuellen Präsentationstraining hat es sich bewährt, im Lehrformat eines regulären Kommunikationstrainings mit den Schwerpunkten Authentizität, Souveränität und Körpersprache zu beginnen. Im Laufe dieser initialen Phase wird der Fokus zunehmend auf das strukturierte und selbstbewusste Vortragen gerichtet, wobei es um folgende Ziele geht:
- einem Personenkreis auf eine organisierte, effiziente, zielgerichtete, verständliche und anregende Weise relevante Informationen (Wissen, Erfahrungen, Erkenntnisse und Gedanken) vermitteln
- mit Fragen und Störungen während der Präsentation selbstsicher umgehen und den anschließenden fachlichen Diskurs professionell meistern
- vor und während des Vortragens mehr Leichtigkeit spüren und insgesamt mehr Freude dabei erleben, einem Publikum etwas vorzutragen und im Mittelpunkt bzw. auf der Bühne zu stehen
Authentizität
Der moderne kommunikative Ansatz bei Präsentationen und öffentlichen Auftritten hat sich von der Inszenierung weitgehend verabschiedet und legt viel mehr Wert auf die Authentizität, denn authentisch sein ist mit Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Echtheit verbunden. Außerdem bringt das bei sich selbst bleiben mehr Gelassenheit mit sich und ist weniger anstrengend, als die Darstellung einer vermeintlich erwünschten sozialen Rolle.
Authentische KommunikationSouveränität
Juristisch versteht man unter Souveränität die Fähigkeit einer natürlichen oder juristischen Person zu rechtlicher Selbstbestimmung. Der Begriff ist vor allem in Bezug auf die staatliche Souveränität bekannt. Damit ist die Unabhängigkeit eines Staates vom Einfluss anderer Staaten gemeint. Souveräne Staaten arbeiten jedoch mit anderen Staaten zusammen und informieren diese über relevante Sachverhalte und Vorhaben.
Gleiches gilt für souveräne Individuen. Das konstruktive Miteinander ist hier üblicherweise ebenfalls geprägt durch die freiwillige Weitergabe von Wissen und Informationen über Projekte, Fakten, Entwicklungen, Erkenntnisse und Meinungen, ohne die anderen davon überzeugen, beeindrucken oder begeistern zu müssen. Erwartet wird eine informative und interessante Präsentation.
Wer es allerdings notwendig hat, andere überzeugen, beeindrucken oder gar manipulieren zu müssen, hat die (innere) Souveränität verloren und befindet sich in einem (vermeintlichen) Abhängigkeitsverhältnis zu anderen. Diese problematische Dynamik führt oft zu einem Angst- und Spannungszustand, der über die übliche Nervosität und Aufgeregtheit hinausgeht.
In manchen Fällen ist sogar eine Psychotherapie oder klinisch-psychologische Behandlung erforderlich, um diese persönliche Problematik zu bearbeiten. In den meisten Fällen kann jedoch die Thematik der Authentizität und Souveränität im Rahmen der professionellen Weiterentwicklung kommunikativer und didaktischer Kompetenzen problemlos vermittelt werden.