Prüfungs­coaching Wien

Leichter lernen und schwierige Prüfungen souverän absolvieren

Coaching für Uni-Prüfungen, Rechts­­anwalts­­prüfung, Steuer­­berater­­prüfung, etc.

Das akademische Lern- und Prüfungs­coaching ist speziell auf die hohen universitären Anforderungen und Rahmen­bedingungen abgestimmt. Im Coaching werden die benötigten methodischen und personalen Schlüssel­kompetenzen indiviudell gefördert und gezielt weiter­entwickelt, um:

Mit der professionellen akademischen Kompetenz­ent­wicklung wächst generell die Handlungs­kompetenz und damit auch das Selbst­vertrauen, wodurch die enormen Anforderungen, stressigen Rahmen­bedingungen und angst­besetzten Situationen leichter, konstruktiver, selbst­bestimmter und selbst­bewusster bewältigt werden können.

Coaching oder Psychotherapie?

Prüfungsängste, Stress­zustände, Über­forderung, Blockaden und Krisen im Studium können sowohl die Folge fehlender akademischer Kompetenzen als auch das Symptom einer psychischen Problematik sein. Wenn psychische und persön­liche Probleme den akademischen Erfolg behindern, ist ein Coaching nicht ziel­führend, sondern eine Psychotherapie oder eine psycho­logische Unter­stützung angezeigt. Weitere Infos dazu findest du in meinem Fachartikel über Prüfungsangst.

Wann hilft ein akademisches Lern- und Prüfungs­coaching?

Schwierigkeiten beim Über­gang vom schulischen zum universitären Lernen

Beim Übergang von der Schule in ein anspruchs­volles Studium erleben viele Studierende einen regel­rechten “Kultur­schock”. Sie sind über­rascht über den enormen Lern­stress und ihre Schwierig­keiten im Studium, insbesondere weil sie in der Schule sehr erfolgreich waren mit ihren Lernstrategien und auch keine Prüfungs­ängste kannten. Ist das Bachelor­studium von einem eher schulischen Ablauf geprägt, erfolgt diese Stress­erfahrung meist erst im Masterstudium.

Überforderung mit den wachsenden Anforderungen im Studium

Während des Studiums ist es meist eine Über­forderung mit einem besonders umfang­reichen, komplexen Prüfungs­stoff oder die Angst vor einer schwierigen bzw. unge­wohnten Prüfungs­situation, die zur Inanspruch­nahme eines Prüfungs­coachings führt.

Der Lern- und Prüfungs­stress ist hier besonders ausgeprägt, wenn die Prüfung essentiell für das Weiter­kommen im Studium ist und die Betroffenen schon mehrmals bei der Prüfung durch­gefallen sind bzw. eine kommissio­nelle Prüfung ansteht.

Prüfungs­immanente Lehr­ver­anstaltungen und Präsentationen

Auch Lehr­ver­anstaltungen mit immanentem Prüfungs­charakter sowie Prüfungs­leistungen in Form eines Fachvortrags mit anschließender Fragen­beant­wortung und Diskussion können ordentlich stressen. Ich biete diesbe­züglich eine Kombination aus Prüfungs­coaching, Kommunikations­training und Präsentations­training an.

Abschluss­prüfungen und Abschluss­arbeiten

Besonders häufig kommt es in der Studien­abschluss­phase zu Krisen, denn die großen Abschluss­prüfungen sowie das Verfassen und Präsentieren der wissen­schaft­lichen Abschluss­arbeit sind mit einem enormen Stress und oft auch mit Blockaden, Ängsten und Selbstzweifeln verbunden.

Werden schwierige Aufgaben­stellung oder Prüfung als unüber­wind­bares Hindernis empfunden, erleben viele Betroffene in dieser heraus­fordernden Phase am Studien­ende einen proble­matischen Wider­spruch: Einer­seits wollen sie die Heraus­forderung bewältigen und die Ausbildung positiv abschließen und anderer­seits drängt sich der Wunsch auf, das Studium abzubrechen und etwas ganz anderes zu machen. Die Folge ist ein starker innerer Spannungs­zustand, der zusätzlich blockiert.

Anspruchsvolle weiter­führende Ausbildungen wie Rechts­anwalts­prüfung und Steuer­berater­prüfung

Wenn ein Studium oder eine umfassende Prüfung wie die Arzt­prüfung, Rechts­anwalts­prüfung und Fachprüfung für Steuer­berater bzw. Wirtschafts­prüfer in die gegen­wärtige Berufs­ausübung integriert und der Prüfungs­erfolg für die weitere Berufs­lauf­bahn essentiell ist, kann der Lern­stress und Erfolgs­druck über­mächtig werden.

Welche Themen und Inhalte umfasst das akademische Lern- und Prüfungs­coaching konkret?

Moderne Lernmethoden statt verbissen strebern

Die Basis für den Prüfungs­erfolg ist der gelungene Zugang zum Lernen mit wirksamen Lern­methoden, Strategien und Denk­mustern. Auf der Webseite erwachsenenbildung.at (Hrsg. Wissen­schafts­ministerium BMFWF & Bundes­institut für Erwachsenen­bildung bifeb) findest du eine gute Zusammen­fassung zum Lernen mit Strategie und Methode

Für Studierende einer Universität ist insbesondere das wissen­schaftliche Lernen wichtig, welches eine fragende, forschende und analytische Heran­gehens­weise an den Lernstoff sowie das Verstehen von Phänomenen und Erfassen komplexer Zusammen­hänge zur Grundlage hat.

Im Allgemeinen vermittle ich auch meinen persönlichen Zugang zum Lernen und Forschen, bei dem es vor allem darum geht,

Allerdings ist dieser freie, spielerische und forschende Zugang zum Lernen nicht immer möglich, z.B. wenn es sich um ein ungeliebtes Fachgebiet handelt, welches im Rahmen des Wunsch-Studiums zu absolvieren ist oder wenn das falsche Studium gewählt wurde, weil eher der Wunsch der Eltern und das gesellschaftliche Ansehen bei der Studienwahl zählte. Aber auch hier gibt es konstruktive Lern- und Prüfungs­strategien, um leichter zu lernen, die Prüfungen selbst­bewusst zu absolvieren und das Studium sicher zum Abschluss zu bringen.

Stoffschwer­punkte erkennen und zielführend lernen

In der Schule ist der Lernstoff im Allgemeinen vorgegeben und für die meisten Studierenden war es die beste Lern­strategie, den gesamten vorge­gebenen Stoff detailliert zu lernen und ausgiebig zu üben. Allerdings können Strategien, die in der Vergangen­heit nützlich waren, unter veränderten Umständen eher ein Hemmnis sein.

An der Universität braucht es im Gegensatz zur Schule effiziente und pragmatische Strategien, um den wichtigen bzw. essentiellen Lernstoff aus dem über­wältigenden Gesamt­stoff heraus­zufiltern. Besonders hilfreich sind hier Vorlesungs­mitschriften und in manchen Fällen die Fragen­sammlung von Prüfungs­fragen der ver­gangenen Jahre.

Lernmotivation klären

Neben emotionalen, kognitiven und sozialen Faktoren ist die Lern­motivation ein bestimmender Faktor für den Studienerfolg. Deshalb wird in der Pädagogik ein besonderes Augenmerk auf die Motivations­gründe des Studierenden für den Lernstoff gelegt. Die Erkenntnis, warum ein Stoff­gebiet oder Studienfach für die eigene Person bzw. für das eigene Leben relevant ist, erhöht die Lernmotivation.

Eine hohe Lernmotivation bedingt im Allgemeinen eine erhöhte Auseinander­setzung mit dem Lernstoff und begünstigt den Lern- und Prüfungs­erfolg. Anderer­seits kann eine Lern­motivation, die über das Ziel hinaus­schießt, zur Vernach­lässigung anderer wichtiger Lebens­bereiche führen und in Frustration und Über­lastung enden.

Lernplan einhalten, Lern­blockaden überwinden, mit Ablenkungen besser umgehen und Überlastungen vorbeugen

Vielen Studierenden bereitet es Schwierig­keiten, mit dem Lernen zu beginnen und einen erfolg­versprechenden Lernplan einzuhalten. Beim wochen­langen Lernen für eine größere Prüfung kommt es fast immer zu mehr oder weniger ausge­prägten Lern­blockaden, die aber in den meisten Fällen selbst überwunden werden können. Außerdem lassen sich manche Studierende allzu leicht von Ablenkungen und Störfaktoren beeinträchtigen.

Diesbezüglich gibt es einige einfache Strategien und Maßnahmen, um konsequenter, konzen­trierter und ruhiger lernen und arbeiten zu können, sofern den Schwierig­keiten beim Lernen und Konzentrieren keine psychische oder neurologische Problematik zugrunde liegt. Im Coaching werden diese Lern- und Arbeits­strategien individuell abgestimmt entwickelt, ausprobiert und optimiert, um das Beste aus sich herausholen zu können.

Bei wieder­kehrenden Lern­blockaden und Wider­ständen dient das Coaching insbe­sondere dazu, am Lernen dran­bleiben zu können. Allein die wöchent­lichen Gespräche über die Hindernisse und Widerstände beim Lernen können schon entscheidend helfen. Dabei werden die vergangenen und gegenwärtigen Lern­erfahrungen zur Entwicklung besserer Strategien für die zukünftigen Lern- und Arbeits­phasen genutzt.

Ein Lern- und Prüfungscoaching schärft außerdem das Bewusstsein für Anzeichen einer fachlichen oder organisatorischen Überforderung oder Überlastung und vermittelt wirksame Präventions- und Bewältigungs­strategien.

Elementar zur Vermeidung einer Überforderung und Überlastung sind die bereits genannten Lern­techniken. Bei Fach­gebieten, die sehr schwer zu erfassen sind, kann auch ein Tutoring hilf­reich sein.

Als Vorbeugung einer Überlastung helfen geeignete Arbeits­strategien, gelungene Prioritäten­setzung, sinnvolle Schwer­punkt­setzung beim Lernstoff, ausreichend Raum für Pausen, Freizeit und Entspannung, ausreichend Schlaf sowie abends ein angemessener Abstand zwischen Lernschluss und Schlafengehen.

Das Studium bzw. eine anstehende Prüfung sollte keinesfalls über alles andere gestellt werden. Von Über­forderung, Überlastung und Versagens­ängsten sind besonders jene Menschen betroffen, die sich selbst vorwiegend über ihre Erfolge definieren, anstatt über gelungene zwischen­menschliche Beziehungen.

Auch die geliebten Freizeit­aktivitäten sollten nicht zu sehr vernachlässigt werden. Für mich war es immer ganz wichtig, als Ausgleich zur sitzenden einsamen Lern- und Forschungs­tätigkeit mehrmals pro Woche Salsa-Tanzen zu­gehen.

Studienorganisation optimieren

Ein Universitätsstudium stellt besonders hohe organisatorische Anforderungen an die Studierenden, denn Studien­ablauf, Semester­planung, Anmeldung zu LVs und Prüfungen, Lern­unter­lagen und Arbeits­zeiten sind selbst zu organisieren. So schön das selbstbestimmte Studentenleben sein kann, die vielen organisatorischen Aktivitäten und Entscheidungen können auch belasten und überfordern.

Im Coaching werden individuell abgestimmte Strategien für eine gelungene Studien- und Selbst­organisation erarbeitet und entwickelt. Ich gebe dabei auch die Erkennt­nisse und Bewältigungs­strategien aus meinen eigenen (leidvollen) Erfahrungen mit dem Uni-System und den Schwierig­keiten mit der Selbst­organisation weiter.

Haltungsänderung der prüfendenden Instanz gegenüber

Bei der Setzung von Prioritäten und Schwer­punkten beim Lernstoff sind uns die bewusst ausge­grenzten Inhalte bekannt. Später im Berufs­leben können wir bei Bedarf diese Materie nachlernen oder einen Fach­experten hinzuziehen. Z.B. überweist der Allgemein­mediziner den Patienten zum Facharzt.

Neben dem bewussten Nichtwissen existiert jedoch auch unbewusstes Nichtwissen. In diesem Fall glauben wir zu wissen, tatsächlich werden jedoch wesentliche Fakten aufgrund unbewusster Unkenntnis und unbekannter Defizite übersehen.

Zwar kann eine Aufgabe oder Problem­stellung scheinbar gelöst werden, aber die Problem­lösung ist unzureichend und mit Fehl­urteilen behaftet, weil wesentliche unbewusst-unbekannte Fragmente nicht berücksichtigt wurden. In vielen Berufen können durch solche Fehlein­schätzungen sogar Menschen zu Schaden kommen.

Verfügen wir über ein Bewusstsein für die Existenz des unbewussten Nicht­wissens, können wir rechtzeitig erfahrene Kollegen oder andere Experten konsultieren. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, dass irgendetwas nicht ganz stimmt bzw. übersehen wird.

An der Universität soll ein Bewusstsein für die akademischen Stärken und Schwä­chen und ein Gespür für unbewusstes Nicht­wissen geschaffen werden. Dazu dienen vor allem Prüfungen, Facharbeiten, Projekte und Praktika.

Mit der Bewusstseins­bildung hinsicht­lich des unbekannten Nicht­wissens kann sich die Grund­haltung der prüfenden, kontrollierenden und korrigierenden Instanz gegenüber ändern. Der Prüfer wird in der Folge nicht mehr als bedrohliche Autorität wahr­ge­nommen, sondern als hilf­reicher Begleiter, der sich für die Selbst­über­prüfung des erlernten Wissens und Aufdeckung unbewusst-unbekannter Wissens­fragmente zur Verfügung stellt.

Aus Misserfolgen lernen

Im Allgemeinen lernen Menschen aus Misserfolgen viel mehr als durch ihre zufälligen Erfolge. Grundlage ist allerdings die Bereitschaft, im Leben etwas auszu­probieren und aus den eigenen Misserfolgen zu lernen.

Hinsichtlich schwieriger Prüfungen werden im Coaching alle Antritts­versuche besprochen und die damit verbundenen Schwierig­keiten, Wider­stände und Hinder­nisse detailliert betrachtet. Ziel ist, daraus mehr über Prüfungs­anforderungen, Prüfungs­inhalte sowie fehlende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu lernen und mögliche bessere Studien-, Prüfungs- und Problem­lösungs­strategien zu entwickeln.

Diesbezüglich ist ein Prüfungs­coaching wie das Coaching im Sport. Der Sportler legt sich die Latte sehr hoch, trainiert darauf hin und bespricht mit dem Coach jeden (gescheiterten) Versuch, mit dem Ziel, das volle Potential aus sich selbst herauszuholen.

Begabungen erkennen und blockierte Potentiale freisetzten

Oft wird im schulischen und akademischen Bildung­sprozess das eigentlich Interessante durch das vermeintlich Wichtige überdeckt, sodass es nicht mehr sichtbar ist. Im Laufe des Coaching werden bei den meisten Studierenden bestimmte Fähig­keiten, Begabungen und Interessen erkennbar, die aufgrund des erwünschten Funktionierens für den Schul- und Studienerfolg vernachlässigt und verdrängt wurden. Auch der Trug­schluss über eine vermeintlich fehlende Begabung für ein bestimmtes Fach­gebiet wird meist aufgelöst.

Fachliche Defizite erkennen und ein gutes Tutoring finden

Im Lerncoaching werden zwar spezielle Heran­gehens­weisen der selbst­ständigen Aneignung komplexer Wissens­inhalte und Fertig­keiten entwickelt. Aber manchmal braucht es ergänzend dazu einen guten Nachhilfe­unterricht, der Grund­kenntnisse, Lernstoff, Methoden und Lösungs­ansätze verständlich und festigend vermittelt.

Idealerweise findest du einen begabten netten Tutor, der über die Fähigkeit verfügt, seine Begeisterung für das Fachgebiet auf den Studierenden zu über­tragen. Es ist oft phänomenal zu beobachten, wie sich Studierende zu Fach­experten entwickeln, die vorher glaubten, sie seien für dieses Fachgebiet komplett unbegabt.

Bei Präsentationen und mündlichen Prüfungen gut rüberkommen

Eine Prüfungs­leistung in Form eines anspruchs­vollen Referats mit anschließender Fragen­beantwortung und fachlicher Diskussion kann einen enormen Prüfungs­stress verursachen. Für einen besseren Umgang mit Ängsten, Anspannung und Nervosität vor der Präsentation und während des Vortragens hat sich die Weiter­ent­wicklung von Präsentations­skills als sehr wirksam erwiesen.

Auch das Auftreten bei mündlichen Prüfungen kann im Rahmen eines Kommunikations­trainings verbessert werden. Ähnlich wie bei einem Bewerbungs­training geht es hier ebenfalls darum, in diesen spezifischen Stress­situationen präsent, interessiert und authentisch rüberzukommen, um auch im Falle von Nicht­wissen den Eindruck von Interesse am Fachgebiet zu vermitteln und mit dem Prüfer anregend über die Frage­stellung zu reden.

Eine deutlich sichtbare Nervosität beim Prüfungs­gespräch ist im Allgemeinen kein negatives Kriterium bei der Bewertung, sondern wird von Prüfern vielmehr als Zeichen der Leistungs­bereit­schaft, Bemüht­heit und Authentizität gesehen.