Kommunikationstraining Wien

Reflektiert, konstruktiv und effektiv kommunizieren

Weiterbildung und Coaching individuell auf deine Anliegen, Interessen und Ziele abgestimmt

Das Kommunikationstraining basiert auf dem Handlungs­konzept der authentischen Kommunikation, ergänzt durch relevante Elemente aus folgenden Fachbereichen:

  • Psychologie, Soziologie und Philosophie
  • Pädagogik und Didaktik
  • Bildende und darstellende Kunst
  • Stimmbildung

Themenschwer­punkte

Authentische Kommunikation

Für eine selbst­bestimmte soziale Interaktion und mehr Selbst­vertrauen und humorvolle Gelassen­heit in schwierigen, peinlichen und nervigen Kommunikations­situationen.

Deeskalierende Kommunikation

Für eine präventiv-deeskalierende Kommunikation mit den Zielen,

  • in Konflikt­situationen souverän und wert­schätzend zu bleiben, vertrauens­bildend, stabilisierend und beruhigend zu wirken und mit den eigenen Aggressionen und Ängsten nützlich umzugehen,
  • in Klienten­gesprächen psychisch kranke und emotional instabile Menschen sowie verhaltens­auf­fällige und delinquente Personen besser einschätzen zu können.

Motivierende Gesprächs­führung

Für die professionelle Anwendung von Kreativitäts­techniken in Klienten- und Patienten­gesprächen zur Förderung von Selbst­erkenntnis und Selbst­fürsorge.

Präsentations­kompetenz

Für mehr Authentizität, Strukturiert­heit und Zutrauen in die eigenen Fähig­keiten – und weniger Perfektionismus, Redeangst und Selbstzweifel beim Vortragen und Diskurs.

Bewerbungs­strategien

Für einen ziel­führenden Bewerbungs­prozess und eine ansprechende Selbst­präsentation beim Vorstellungs­gespräch.

Didaktische Weiter­bildung für Lehrende und Berater

Für die Anwendung kreativer, körper­orientierter und explorativer Ansätze zur Förderung der persön­lichen und fach­lichen Entwicklung.

Zielgruppe

Mein Lehr- und Coachingangebot steht grund­sätzlich allen Erwachsenen offen. Besonders vertraut sind mir die Heraus­forderungen und Anliegen von Junior Consultants (Business, Steuer, Psychologie), Jung­ärzten, Rechts­anwalts­anwärtern, Junior Managern, Wissen­schaftlern, Doktoranden und Master­studierenden.

Methode

Ein Kommunikationstraining eignet sich besonders gut für die Anwendung kreativer, körper­orientierter und explorativer Ansätze. Mit explorativen Ansätzen ist die Lehr-Lernform des forschenden und entdeckenden Lernens gemeint.

Diese spielerisch-kreative, achtsame und forschende Heran­gehens­weise ermöglicht eine internalisierte (gefestigte, verinnerlichte) Kompetenz und Routine, was in der Folge zu mehr Selbst­sicher­heit, Frei­heit und Leichtig­keit beim Kommunizieren und Präsentieren führt.

Künstlerisch-kreative Visualisierungen und Gestaltungen

Bei der Anwendung kreativer Methoden im Bildungs- und Beratungs­bereich werden die Ausdrucks­formen der bildenden Künste (malen, formen, gestalten) und zum Teil auch der darstellenden Künste (theaterspielen, tanzen, singen) zur Förderung des persönlichen Entwicklungs­prozesses genutzt. Die künstlerisch-kreativen Angebote werden dabei speziell auf die Lern­inhalte, Aufgaben­stellungen und Ziel­setzungen abgestimmt.

Der kreative Ansatz hat einige Vorteile gegenüber traditionellen Unterrichts-, Coaching- und Beratungs­methoden. Vor allem wird im kreativen Lernprozess das Denken mit Sinnes­empfindungen und Emotionen verbunden, wodurch Erfahrungen, Erkenntnisse und Lerninhalte besser verstanden und gefestigter im Gehirn abge­speichert werden. Außerdem wird das Üben und Lernen vielmehr als Spiel empfunden – und so wie Kinder im Spiel sehr effektiv lernen, erfolgt auch im Weiter­bildungs­angebot für Erwachsene ein anregendes spielerisches wirksames Lernen und Erfahren.

Für das Kommunikations­training und die Vorbereitung auf Präsentationen haben sich kreative Visualisierungen mit Gegen­ständen in den unter­schied­lichsten Formen und Farben sehr bewährt. Ich habe dazu eine große Auswahl an Materialen wie Seile, Tücher, Holz­figuren, Bälle, Kugeln, Steine, Sand­säckchen, Stoff­tiere, etc. Im Unter­schied zum Malen kann damit rasch ein Thema visualisiert bzw. ein modifizierbares Bild “gemalt” werden. Auf diese Weise wird geübt, sich selbst zuerst kreativ-gestalterisch in seinen Themen, Anliegen, Bedürfnissen und Positionen auszudrücken und in der Folge den kreativen Ausdruck in die Außenwelt zu kommunizieren bzw. zu präsentieren.

Kreative Methoden eigenen sich auch hervor­ragend für die Vorbereitung auf Bewerbungs­gespräche. Hier wird der Klient dazu angeleitet, sich Gegen­stände für Betrieb und Tätig­keit auszusuchen und diese am Boden aufzulegen. In der Folge wird über diese Gestaltung geredet, wobei ich gezielt Fragen stelle und der Klient dabei sein Bild verändern und mit weiteren Gegen­ständen ergänzen kann. Durch diese sprachliche, visuelle und aktive Auseinander­setzung mit dem Thema wird der Bewerber zunehmend vertrauter mit dem Unter­nehmen und seiner angestrebten Tätig­keit und auch viel sicherer in seiner Kommunikation diesbezüglich.

Körper­orientierte Ansätze

Für die Entwicklung einer authentischen Körper­sprache arbeite ich mit neueren Ansätzen des Achtsam­keits­trainings, die ich mit der somatischen Körper­arbeit nach Elsa Gindler und Heinrich Jacoby kombiniere bzw. ergänze. Die Werke von Gindler & Jacoby aus dem Bereich der Bewegungs- und Musik­pädagogik wurden zu einem elementaren Bestandteil körper­orientierter Psychotherapie.

Bei Bedarf und auf Wunsch können wir auch relevante Elemente aus dem Ballett, Salsatanzen und Stimm­training für die Arbeit an Haltung, Bewegung, Mimik, Gestik, Emotionalität, Authentizität und Bühnenpräsenz anwenden.

Keine Rollenspiele und Videoanalysen!

Persönliche Rollen­spiele und Video­aufnahmen eignen sich gut zur direkten Analyse sicht­barer Fehl­verhalten sowie zum Einstudieren bestimmter sozialer Rollen und erwünschter Verhaltensweisen. Allerdings habe ich mit der Inszenierung und anschließenden Video­analyse schwieriger Kommunikations­situationen weniger Freude, da diese Vorgehens­weise hinsichtlich der Entwicklung einer selbst­bewussten, selbst­bestimmten, authentischen Kommunikation nur einge­schränkt zielführend ist und sich sogar hemmend und verunsichernd auswirken kann. Meist ist es effektiver, mit den oben genannten kreativen und körper­orientierten Methoden zu arbeiten.

Weitere Infos über meinen didaktisch-methodischen Ansatz

Setting

Aus organisatorischen Gründen biete ich das Kommunikations­training momentan nur im Einzel­setting als Coaching, Tutoring und Mentoring an. Diese Vorgehens­weise hat einige praktische Vorteile:

  1. die Weiterbildungs­ziele können individuell festgelegt werden
  2. die oben gelisteten Themen­schwer­punkte können kombiniert werden
  3. das Kommunikations­training kann mit meinen akademischen Coaching­angeboten wie Prüfungs­coaching, Wissenschafts­coching, Research Mentoring und Medical Science Coaching kombiniert werden
  4. die Weiter­bildung kann berufs­begleitend mit anlass­bezogenen Terminen erfolgen, z.B. für eine anstehende Präsentation oder Besprechung

Die persönlichen Trainings- und Coaching­ziele erarbeiten und besprechen wir im Rahmen des Erst­gesprächs. Meist entwickeln sich weitere Ziele im Laufe des Kommunikations­trainings.