Kommunikations­training Wien

Selbstbewusster und effektiver kommunizieren

Lehr- und Coachingangebot

Authentische Kommunikation

Für eine selbst­bestimmte soziale Interaktion und mehr Selbst­sicher­heit in ungewohnten und schwierigen Kommunikations­situationen.

Deeskalierende Kommunikation

Für eine vertrauens­bildende, stabilisierende, präventiv-deeskalierende Kommunikation.

Präsentations­training

Für mehr Authentizität, Selbst­sicher­heit und Strukturiert­heit beim Vortragen – und weniger Perfektionismus, Aufgeregt­heit und Redeangst.

Bewerbungs­training

Für einen ziel- und selbst­bewussten Bewerbungs­prozess und einen qualifizierten, zuverlässigen, interessierten und reflektierten Eindruck beim Vorstellungs­gespräch.

Didaktische Weiter­bildung

Für die Optimierung von Lern- und Entwicklungs­prozessen mithilfe kreativer Methoden.

Grundlagen

Mein Lehr- und Coachingangebot im Bereich der Kommunikation basiert auf dem Handlungs­konzept der authentischen Kommunikation, ergänzt durch relevante Elemente aus:

Häufig gewählte Themen­schwer­punkte

  • Die eigenen Anliegen und wahren Bedürfnisse selbst­bewusst und wirksam kommunizieren.
  • Die Anliegen, Bedürfnisse, Ängste und Probleme des Gegen­übers besser verstehen und adäquat darauf eingehen, ohne sich zu sehr hinein­ziehen zu lassen bzw. sich darin zu verlieren.
  • In schwierigen Kommunikations­situationen selbst­bestimmt auftreten, wert­schätzend bleiben, vertrauens­bildend kommunizieren, präventiv-deeskalierend wirken und mit den eigenen Aggressionen und Ängsten konstruktiv umgehen.
  • In Klienten­gesprächen psychisch kranke und emotional instabile Menschen sowie verhaltens­auf­fällige und delinquente Personen besser einschätzen können.
  • Effektiver unterrichten und beraten mithilfe kreativer Methoden.
  • Mit der typischen Unsicher­heit, Nervosität und Redeangst bei Präsentationen, Prüfungen, Besprechungen, Bewerbungen und Auftritten gut zurechtkommen.
  • Wiederherstellung der professio­nellen Kommunikations- und Präsentations­skills nach einer längeren beruflichen Auszeit.

Zielgruppe

Das Kommunikations­training ist speziell auf die Bedürfnisse von Akademikern und Studierenden abgestimmt. Besonders vertraut sind mir die Heraus­forderungen und Anliegen von Jung­ärzten, Rechts­anwalts­anwärtern, Junior Consultants (Business, Steuer, Psychologie), Junior Managern, Wissen­schaftlern, Doktoranden und Master­studierenden.

Setting

Die Förderung und Weiterentwicklung sozial-kommunikativer und personaler Skills erfolgt im Einzel­setting als Coaching, Tutoring und Mentoring, d.h.:

  • individuell auf deine Anliegen, Themen, Bedürfnisse und Interessen abgestimmt
  • mit gezielter Bearbeitung der Problembereiche und effektiver Stärkung der Schwach­stellen
  • prozess­begleitend (z.B. begleitend zu einer fordernden Fachausbildung)
  • anlassbezogen auf ein anstehendes oder kürzlich erfolgtes Ereignis

Methode

Im Kommunikationstraining arbeite ich vor allem mit kreativen Methoden und körper­orientierten Ansätzen. Didaktisch-pädagogische Grundlage ist die Lehr-Lernform des forschenden Lernens. Die spielerisch-kreative, achtsame und forschende Heran­gehens­weise ermöglicht eine internalisierte (gefestigte, verinnerlichte) Kompetenz und Routine, was in der Folge zu mehr Selbst­sicher­heit, Frei­heit und Leichtig­keit beim Kommunizieren und Präsentieren führt.

Spielerisch lernen mit künstlerisch-kreativen Methoden

Bei der Anwendung kreativer Methoden im Bildungs- und Beratungs­bereich werden die Ausdrucks­formen der bildenden Künste (malen, formen, gestalten) und zum Teil auch der darstellenden Künste (theaterspielen, tanzen, singen) für einen optimierten Lern- und Entwicklungs­prozess genutzt. Die künstlerisch-kreativen Angebote werden dabei speziell auf die Lern­inhalte, Aufgaben­stellungen und Ziel­setzungen abgestimmt.

Der kreative Ansatz hat einige Vorteile gegenüber traditionellen Unterrichts-, Coaching- und Beratungs­methoden. Vor allem wird im kreativen Lern- und Entwicklungs­prozess das Denken mit Sinnes­empfindungen und Emotionen verbunden, wodurch Erfahrungen, Erkenntnisse und Lerninhalte besser verstanden und gefestigter im Gehirn abgespeichert werden. Außerdem wird das Üben und Lernen vielmehr als Spiel empfunden – und so wie Kinder im Spiel sehr effektiv lernen, erfolgt auch im Training ein anregendes spielerisches wirksames Lernen und Erfahren.

Für ein Kommunikations- und Präsentations­training eignen sich besonders gut kreative Visualisierungen mit Gegen­ständen in den unter­schied­lichsten Formen und Farben. Ich habe dazu eine große Auswahl an Gegen­ständen wie Seile, Tücher, Holz­figuren, Bälle, Kugeln, Steine, Sand­säckchen, Stoff­tiere, etc. Im Gegensatz zum Malen kann damit rasch ein Thema visualisiert bzw. ein modifizierbares Bild “gemalt” werden. Auf diese Weise wird geübt, sich selbst zuerst kreativ-gestalterisch in seinen Themen, Anliegen, Bedürfnissen und Positionen auszudrücken und in der Folge den kreativen Ausdruck in die Außenwelt zu kommunizieren bzw. zu präsentieren.

Ich nutze kreative Methoden auch dazu, Klienten auf Bewerbungs­gespräche vorzubereiten. Hier wird der Klient dazu angeleitet, sich Gegen­stände für Betrieb und Tätig­keit auszusuchen und diese am Boden aufzulegen. In der Folge wird über diese Gestaltung geredet, wobei ich gezielt Fragen stelle und der Klient dabei sein Bild verändern und mit weiteren Gegen­ständen ergänzen kann. Durch diese sprachliche, visuelle und aktive Auseinander­setzung mit dem Thema wird der Bewerber zunehmend vertrauter mit dem Unter­nehmen und seiner angestrebten Tätig­keit und auch viel sicherer in seiner Kommunikation diesbezüglich.

Kreative Visualisierung statt Rollenspiel

Mit der persönlichen Inszenierung und anschließender Video­analyse bestimmter Kommunikations­situationen habe ich weniger Freude, da diese Vorgehens­weise hinsicht­lich der Entwicklung einer authentischen Kommuni­kation nur einge­schränkt zielführend ist und sich sogar hemmend und verunsichernd auswirken kann. Lieber gehen wir auf eine soge­nannte Metaebene (über­geordnete Sicht­weise) und gestalten Situation, Beziehungs­system und Beziehungs­dynamik mit den Gegen­ständen oder lassen Stoff­tiere handeln und sprechen.

Eine selbstbewusste authentische Kommunikation entwickelt sich mehr durch Selbst­erleben, Selbstbeobachtung und Selbsterfahrung im Alltag und durch die darauf­folgende Reflexion und Analyse mithilfe von guten Freunden, Kollegen und Coaches. Persönliche Rollen­spiele und Video­aufnahmen eignen sich eher zur direkten Analyse sichtbarer Fehlverhalten sowie zum Einstudieren bestimmter sozialer Rollen, attraktiver Persönlich­keits­merkmale und erwünschter Verhaltensweisen.

Körperorientierte Ansätze

Für die Entwicklung einer authentischen Körper­sprache arbeite ich besonders gerne mit neueren Ansätzen des Achtsam­keits­trainings, die ich mit der somatischen Körper­arbeit nach Elsa Gindler und Heinrich Jacoby kombiniere bzw. ergänze. Die Werke von Gindler & Jacoby aus dem Bereich der Bewegungs- und Musik­pädagogik wurden zu einem elementaren Bestandteil körper­orientierter Psychotherapie.

Zudem nutze ich relevante Elemente aus dem Ballett, Salsatanzen und Stimmtraining für die Arbeit an Haltung, Bewegung, Mimik, Gestik, Emotionalität, Authentizität und Stage Presence.

Grundlagen meines didaktisch-methodischen Ansatzes

Kommunikations­training oder Psychotherapie

Bei andauernden zwischen­menschlichen Problemen stellt sich die Frage, warum das so ist und was zielführender ist: Die Weiter­ent­wicklung der Sozial- und Deeskalations­kompetenz im Kommunikations­training oder die Arbeit an der Beziehungs­fähigkeit im Rahmen einer Psychotherapie. Social Skill Development oder Beziehungsarbeit

Auch bei ungewöhn­lichen und über­steigerten Ängsten vor bestimmten gesell­schaft­lichen Situationen und bei Ängsten vor nahen zwischen­menschlichen Kontakten (Bindungs­angst, Selbst­unsicher­heit und Schüchtern­heit) sollte abgeklärt werden, ob es sich eventuell um eine soziale Angst­störung oder selbst­unsichere Persönlich­keits­störung handelt.

Du weißt nicht so recht, welche Art der Hilfe­stellung du brauchst? In diesem Fall ist es ratsam, im Rahmen von Erst­ge­sprächen mit unter­schiedlichen Experten die Probleme und Anliegen zu besprechen.